Sonntag, 19 November 2017

 

Ultraschallbiomikroskopie (UBM)UBM

Die Ultraschallbiomikroskopie hat die Diagnostik des vorderen Augenabschnitts deutlich verbessert.

Mit 50 MHz liefert sie eine sechs- bis achtfach bessere Auflösung als die konventionelle B-Scan-Sonographie, sie hat aber nur eine Eindringtiefe von circa 5 mm. Die Untersuchung von Raumforderungen im Iris- und Ziliarkörperbereich und ihre Unterscheidung in zystische und solide Strukturen sowie ihre Verlaufskontrolle sind möglich geworden. Die Domäne der Ultraschalldiagnostik, selbst bei trüben Medien oder Einblutungen eine Abbildung intraokularer Strukturen zu ermöglichen, ist auch hier ein wichtiger Einsatzbereich besonders nach einem Trauma oder bei postoperativen Problemen.

Die hochauflösende Bildgebung im Rahmen einer In-vivo-Untersuchung hat die Kenntnis pathophysiologischer Grundlagen zum Beispiel des Engwinkelglaukoms, des Ziliarblockglaukoms und des Pigmentglaukoms, des Hypotoniesyndroms und anderer Störungen des anterioren Augensegments revolutioniert. Erstmals werden Strukturen der Hinterkammer und des Ziliarkörpers, die bislang der biomikroskopischen Untersuchung verborgen waren, miteinbezogen. Die funktionelle Beziehung der Gewebe zueinander und ihre Architektur können mit der Ultraschallbiomikroskopie untersucht und dokumentiert werden.

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